Misak Yayınları

Amanet & Ahliyat, Das Anvertraute & Die Befähigung, Ein ‘Ilm-i Hal
YAZI BOYUTU :

Yusuf KERİMOĞLU

 

http://basari.de/islamische-buecher/gottesdienst-fiqh/2806/amanat-und-ahliyet-fiqh-ilmihal-2-baendig

 

Vorwort des Verlages

Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tage des Gerichts! Der Segen und Frieden ALLAHs sei über unserem Propheten (s.a.w.), der als Barmherzigkeit für die Welt entsandt wurde, und der Segen und Frieden ALLAHs sei über der Familie des Propheten (s.a.w.) und über seinen Gefährten!... Allahs Barmherzigkeit sei für die Gläubigen, die seit dem ersten Menschen und Propheten Adam (a.s.) stets gegen den Taghut gekämpft und nach dem Märtyrertod gestrebt haben, beseelt von dem einzigen Wunsch, das Wohlgefallen Allahs zu erlangen! Vor der Tatsache des Unvermögens, die unzähligen Gaben Allahs sogar nur zählen zu können, stellt der Lobpreis Allahs den Anfang und das Ende unserer Taten dar. Im Qur’an al-Karim wurde folgendes Urteil gefällt:
››Und so machten Wir euch zu einer gerechten Gemeinde, auf dass ihr Zeugen seiet über die Menschen und auf dass der Gesandte Zeuge sei über euch...‹‹
Der Ausdruck "Ummatan wasatā" in der Aya meint "die gerechte Umma (des Propheten (s.a.w.)) ", dies hat der Prophet (s.a.w.) persönlich mitgeteilt. Imām Schafi´i (rh.a.) urteilt, während er die Bedeutung des Begriffes "Gerechtigkeit (‘Adala)" definiert, wie folgt: "Mit dem Begriff ‘Adala (Gerechtigkeit) meint man das Handeln gemäß den Geboten Allahs."
Bekanntlich ist Zulm (Willkür, Ungerechtigkeit) das Gegenteil von ´Adl (Gerechtigkeit). Jede Macht, die ihrer eigenen Gier und Neigung verfallen ist und sich auf Erden gegen die Gebote Allahs auflehnt, hat nur eine einzige Bezeichnung, ››a t - Taghut‹‹!... Seit dem ersten Menschen und Propheten Adam (a.s.) haben alle Propheten die Menschen zum ››Djihād‹‹ gegen die Mächte des Taghut aufgefordert. Dies ist das Fundament der Auseinandersetzung für den Tauhid. Denn im Qur’an al-Karim heißt es im einem Urteil Allahs dazu: ››Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (, der da predigte): "Dient Allah und meidet den Taghût”‹‹
In der Menschheitsgeschichte riefen alle Propheten die Menschen stets zur Tauhid-Aqida auf und verlangten nicht den kleinsten Lohn dafür. Unser Prophet (s.a.w.), die Barmherzigkeit für die Welt, sprach:
››Die Propheten sind gleich Brüdern, die ein und den selben Vater haben, ihre Religion ist ein und dieselbe. (d.h. sie wurden aufgrund eines einzigen göttlichen Auftrages gesandt.).‹‹
Die Menschheit spaltete sich aufgrund von Hass und Neid in verschiedene Parteien. Jeder Mensch, dessen Existenz aufgrund der Gaben weiterbesteht, die er aus dem Besitz ALLAHs, des Gepriesenen, als eine Gnadenerweisung erhält, ist verpflichtet, sich den islamischen Geboten zu ergeben. Die Verwirklichung dieser Ergebenheit kann sich jedoch nur durch den Erwerb des Wissens über die Urteile vollziehen, die ihm die Dinge lehren, die zu seinem Gunsten oder zu seinem Nachteil gereichen bzw. ihn über seine Rechte und Pflichten unterrichten. Folglich ist jeder Mu’min dazu verpflichtet, das (islamische) Wissen zu erwerben, das seine persönliche Situation, in der dieser sich befindet, regelt. Genau an dieser Stelle wird man mit den islamischen Wissensgebieten konfrontiert, die unter dem Begriff ››Fardu `Ayn‹‹ bekannt sind. Der Ausdruck ››‘Ilmu´l Hal‹‹ hingegen bezeichnet das Wissen über den Zustand des Menschen, in der er sich befindet. Nachdem die Taghut-Mächte die islamischen Ländereien blutig besetzten und die Menschen dort lange unterdrückten, veränderte sich der Zustand der Menschen in diesen Ländern gravierend. Dieses Werk hingegen wurde vorbereitet und veröffentlicht, um die Gläubigen, die die ››Befähigung‹‹ (Ahliyya) inne haben, an das von Allah, dem Gepriesenen, an sie ››Anvertraute‹‹ (Amanat) zu erinnern. Dies ist auch der wesentliche Grund für den Titel ››Amanat & Ahliyya‹‹. Das Werk setzt sich aus 15 Kapiteln zusammen. Band 1 ist in 8 Kapitel eingeteilt, die restlichen 7 Kapitel werden im zweiten Band behandelt.
Folgendes steht fest: Die Absicht eines Mu’min ist besser als seine Tat. Denn die Absicht steht mit dem Ikhlas in direktem Zusammenhang. Die Gläubigen, die mit einer aufrichtigen Absicht für den Djihad gegen die Mustakbirun kämpfen, sind einander Brüder. Natürlich sind diese angehalten, ihre Fehler untereinander unter Befolgung der islamischen Methode zu beheben. Die betrügerischen Bal’am Persönlichkeiten hingegen, die mit den götzenhaften Mächten gemeinsame Sache machen und ihre Herrschaft unterstützen, wobei sie den Islam hierfür ausnutzen, sind die größten Feinde der Gläubigen. Wir nehmen Zuflucht vor dem Übel des Taghut, des Bal’am und der Leute des Neides bei Allah, dem Allmächtigen, dem Gepriesenen. Die Lobpreisung Allahs ist Anfang und Ende unserer Taten.
MİSAK Veröffentlichungen

 

Yusuf KERİMOĞLU (Hüsnü AKTAŞ)
Der Autor Hüsnü Aktaş wurde in Askeriye, einem Dorf bei Burdur, 1950 geboren. Bereits in seiner frühen Kindheit hat er begonnen, die Lesung des Qurans und die arabische Sprache zu erlernen. Die Grundschule hat er in seinem Dorf, die mittlere Schulbildung in Burdur und das Abitur in Antalya abgeschlossen. Zunächst war er an der Ankara Universität im Studiengang Germanistik und Literaturwissenschaft eingeschrieben. Aufgrund der damals auftretenden inneren Unruhen konnte er seine Ausbildung nicht fortsetzen (1968). Später studierte er Islamwissenschaften an der Ankara Universität (1969) und schloss den Studiengang 1973 ab. Er war dann im Ministerium für Religionsangelegenheiten als Beamter, im Amt für religiöse Rechtsgutachten (Müftülük) in Giresun als Leiter, in der Hauptverwaltung der Stiftungseinrichtung als Abteilungsleiter, in der SDMM Akademie als Bibliotheksleiter und Lektor tätig.
Im Militärputsch des 12. September wurde er in Untersuchungshaft genommen und trennte sich 1981 vom Staatsdienst. Erste schriftstellerische Erfahrungen machte er mit Kolumnen in verschiedenen Zeitschriften während seiner Studienzeit. 1969 war er Chefredakteur bei der Zeitung „Imanli Büyük Türkiye“ (Glaubensstarke Große Türkei). Aufgrund zweier Schriften in dieser Zeitung wurde er mit dem Vorwurf der „Propaganda für die Annäherung der grundlegenden Staatsordnung an die Religion“ (Verstoß gegen Paragraph 163 des türkischen Strafgesetzbuches) angeklagt. Später erschienen in der Wochenzeitung „Hüryol“ (Freier Weg) seine Essays und Recherchen. 1974 gab er mit weiteren Wegbegleitern die Zeitschrift „Yeni Ölçü“ (Neues Maß) heraus und wurde dessen Chefredakteur (1974-1979). Daneben übernahm er in diesen Jahren eine Aufgabe bei der Föderation der Religionsbeauftragten an. Er war Gründungsmitglied der Türkischen Autorenvereinigung. Seit 1979 wurden seine Kolumnen und Recherchen in der Wochenzeitung „Sura, Tevhid ve Hicret“ (Beratschlagung, Einheit und Auswanderung) veröffentlicht. Für Schriften in diesen Zeitschriften wurde er vielfach wegen dem Vorwurf der Gegnerschaft gegen die Paragraphen 163, 312 und 5816 des Türkischen Strafgesetzbuches angeklagt. Nach der militärischen Intervention vom 12. September wurde er verhaftet und saß in der Ankara Ulucanlar Haftanstalt und im Mamak Militärgefängnis. Ab 1981 erschienen untern Pseudonymen Recherchen in verschiedenen Tageszeitungen und Monatszeitschriften. In der Milli Gazete erschien neben seiner Kolumne (unter dem Pseudonym A. Hikmet Bircanli) eine weitere Kolumne (unter Yusuf Kerimoglu) über islamisches Recht. In diesen Jahren erschienen (unter Ibrahim Taha Emre) weitere Romane und Geschichten.
Für sein Werk „Wörter und Begriffe“ wurde er von der Türkischen Autorenvereinigung im Bereich Islamisches Recht als bestes Werk des Jahres ausgezeichnet. Für sein Werk „Moderne Barbarei“ wurde er (1983) verhaftet. Ein Jahr später (November 1984) wurde das Verfahren wegen Verjährung eingestellt und er wurde Ende 1985 vom Ankara Mamak Militärgefängnis frei gelassen.
Seit 1987 wurden seine Kolumnen und Recherchen in der von ihm mitbegründeten „Vahdet Gazete“ (Zeitung für Einheit) veröffentlicht.
Er machte sich für die Idee stark, eine Stiftung zu gründen, welche die Rechte jener Menschen verficht, die aufgrund ihrer Gedanken und Überzeugungen verurteilt worden waren. Nach kurzer Zeit stellte er sicher, dass die unter anderen mit Abdullah Büyük, M. Emin Bostancıoğlu, Ahmet Töret, Satılmış Türkmenli, Yusuf Akmaz und Ibrahim Koca gegründete „Vahdet Stiftung für Bildung Freundschaft und Solidarität“ ihre Aktivitäten 1989 aufnahm. Er übernahm die Aufgabe des Vorstandsvorsitzes dieser Stiftung.
Unter dem Vorwurf der Unterstützung von Inhaftierten, die der „Propaganda für die Annäherung der grundlegenden Staatsordnung an die Religion“ beschuldigt sind, wurde er gemeinsam mit dem Vorstand angeklagt und verhaftet. 1997 hat das Gericht ein Freispruch ausgesprochen.
Ab 1990 hat er die Monatszeitschrift „Misak“ herausgebracht. Wegen zweier in dieser Zeitschrift erschienen Schriften wurde er (der Gegnerschaft zum Paragraphen 312 Türkisches Strafgesetzbuches) angeklagt. Er hat in „Beklenen Vakit“ und „Akit“ eine Tageskolumne zum Islamischen Recht geschrieben.
Noch immer hat er die Herausgeberschaft von Misak und den Vorstandsvorsitz der Vahdet Stiftung inne.
Werke:
1- Blumen des Aufbegehrens, 1974, Autobiografischer Roman
2- Die Ordnung des Satans, 1974, Bühnenstück
3- Ära der Leichenbestattungen,1976, Bühnenstück
4- Laizismus frohlocke! 1977, Geschichten
5- Moderne Barbarei, 1980, Recherche
6- Fälle zum Islamischen Recht, 1982-1983, 2 Bände, Recherche
7- Todgeweihte Helden, 1983, Roman
8- Wörter und Begriffe, 1983, Recherche
9- Das Anvertraute und die Befähigung (Emanet ve Ehliyet), 1985, 2 Bände, Handbuch zum Islamischen Recht
10- Der Prozess zu Moderner Barbarei, 1987, Erinnerungen zur Haft
11- Gespräch mit den Opfern, 1988, Recherche
12- Das Wesen der Islamischen Bewegung, 1991, Recherche
13- Gedanken zu Staat und Politik, 1995, Recherche
14- Topographie der türkischen Politik und Wirtschaft, 1997, Recherche
15- Gesagtes auf Nachfrage, 2008, Reportagen

 

 





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